Prospective Phase III validation for EndoPredict – Read more

Rezidive bei nodalnegativem Brustkrebs

Der EndoPredict® Breast Cancer Prognostic Test identifiziert mehr Patientinnen mit nodalnegativer Erkrankung und wirklich geringem Brustkrebsrezidivrisiko als jeder andere Test

Informationen für Ärztinnen und Ärzte

Wer benötigt eine Chemotherapie bei nodalnegativem Brustkrebs?

Die Rezidivrate bei Frauen mit ER-positivem/HER2-negativem nodalnegativem Brustkrebs im Frühstadium ist oft niedrig und viele Patientinnen benötigen keine adjuvante Chemotherapie. Myriad Genetics ist jedoch der Ansicht, dass jede Patientin wichtig ist und es verdient, ihr wahres Brustkrebsrezidivrisiko zu kennen, um die gemeinsame Entscheidungsfindung bezüglich der Behandlung zu unterstützen.

EndoPredict identifiziert die größte Gruppe von nodalnegativen Frauen mit niedrigem Risiko, die eine Chemotherapie vermeiden können, und erkennt gleichzeitig Hochrisikopatientinnen, die von einer Chemotherapie profitieren können.1-5

Er ist der einzige Brustkrebs-Prognosetest der zweiten Generation, der für prämenopausale UND postmenopausale Frauen mit ER-positivem, HER2-negativem, nodalnegativem oder -positivem Brustkrebs im Frühstadium validiert wurde1-7 – und der erste Test der zweiten Generation mit Daten des Evidenzgrads 1A.8-9

Wenn Sie eine Patientin sind, fragen Sie bitte Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, ob der EndoPredict-Test für Sie geeignet ist, oder besuchen Sie unsere Patientinnen-Homepage für weitere Informationen.

EndoPredict wurde an Tausenden nodalnegativen Patientinnen validiert und identifiziert eine große Gruppe mit geringem Risiko

Studiendetails

  • Prospektiv-retrospektive Validierung in den unabhängigen, großen randomisierten prospektiven Phase-III-Studien ABCSG6, ABCSG82 und TransATAC3
  • 1.845 nodalnegative Frauen mit ER positivem/HER2 negativem primärem Brustkrebs
  • Patieninnen erhielten ausschließlich 5 Jahre endokrine Therapie

Studienergebnisse

  • 73-78 % der Patientinnen wurden als Niedrigrisiko mit einer 10-Jahres-Fernrezidivrate von nur 5-6 % eingestuft
  • 22-27 % wurden als Hochrisiko mit einem signifikant höheren Fernrezidivrisiko eingestuft

EndoPredict identifiziert erfolgreich die Mehrheit der nodalnegativen Patientinnen, die eine Chemotherapie vermeiden können, erkennt ABER auch die Frauen, die diese benötigen

EndoPredict identifiziert mehr Patientinnen mit tatsächlich niedrigem Risiko als andere Tests der ersten oder zweiten Generation

Im TransATAC-Head-to-Head-Vergleich von Patientinnen mit nodalnegativem Brustkrebs identifizierte EndoPredict die größte Patientinnengruppe mit einem wirklich niedrigem Rezidivrisiko von weniger als 10 %.3,10 EndoPredict war auch deutlich genauer als Tests der ersten Generation wie der Oncotype DX®-Test.1,10

Erfahren Sie mehr über die überlegene Genauigkeit von EndoPredict gegenüber den Tests der ersten Generation.

Je höher der C-Index, desto größer die Prognosekraft

Der C-Index ist ein statistisches Instrument zur Bewertung der Genauigkeit eines Algorithmus und damit der Prognosekraft eines Tests. Er wird ermittelt durch den Vergleich der vorhergesagten Ergebnisse mit den tatsächlichen Ereignissen. Ein hoher C-Index zeigt an, dass die Ergebnisse nicht zufällig sein können (anders als beim Werfen einer Münze, das zufällig ist und einen Wert von 0,5 ergäbe), sondern auf die Genauigkeit des Tests zurückzuführen sind. Die Ergebnisse sind unabhängig von Cut-off-Werten der Tests.

EndoPredict ist bei prämenopausalen Frauen mit nodalnegativer Erkrankung validiert

EndoPredict ist der einzige Test der zweiten Generation, der sowohl für das nodalpositive als auch für das nodalnegative Brustkrebsrezidiv bei prämenopausalen Frauen mit ER-positivem/HER2-negativem Brustkrebs im Frühstadium validiert wurde.6

Eine aktuelle Studie mit prämenopausalen Patientinnen zeigte, dass der EPclin Risk Score stark mit einem fernrezidivfreien Überleben über 10 Jahre verbunden ist – unabhängig vom Nodalstatus.6

Für die nodalnegative Erkrankung wurde dies in einer Subgruppenanalyse von 323 Frauen aus dieser Studie nach einer medianen Nachbeobachtung von 9,7 Jahren gezeigt.6

Richtlinien empfehlen EndoPredict

EGTM (2017)

„In Kombination mit etablierten klinischen und pathologischen Faktoren kann EndoPredict zur Vorhersage des Outcomes und als Entscheidungshilfe für die adjuvante Therapie bei [ER-positiven] HER2-negativen Patientinnen, die entweder nodalnegativ oder nodalpositiv sind, verwendet werden…“11

ESMO (2019)

„[EndoPredict] kann zur Gewinnung zusätzlicher prognostischer und/oder prädiktiver Informationen zur Ergänzung der pathologischen Bewertung und zur Vorhersage des Nutzens einer Chemotherapie bei NO und N+ (1-3 positive Lymphknoten) in unklaren Fällen eingesetzt werden.“12

Evidenzniveau 1B

ASCO (2022)

Empfohlen für postmenopausale Frauen mit N0/N+ (1-3 Lymphknoten) als Entscheidungshilfe für die adjuvante endokrine Therapie und Chemotherapie.13

Der EndoPredict-Test der zweiten Generation kann innerhalb weniger Tage lokal durchgeführt werden

Der EndoPredict Breast Cancer Prognostic Test kann von Ärztinnen und Ärtzten über zahlreiche lokale Labore, unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz, angefordert werden

Literatur

  1. Filipits, Martin et al. „A New Molecular Predictor Of Distant Recurrence In ER-Positive, HER2-Negative Breast Cancer Adds Independent Information To Conventional Clinical Risk Factors„. Clinical Cancer Research, vol 17, no. 18, 2011, pp. 6012-6020
  2. Filipits, Martin et al. „Prediction Of Distant Recurrence Using Endopredict Among Women With ER+, HER2− Node-Positive And Node-Negative Breast Cancer Treated With Endocrine Therapy Only„. Clinical Cancer Research, vol 25, no. 13, 2019, pp. 3865-3872
  3. Buus, Richard et al. „Comparison Of Endopredict And Epclin With Oncotype DX Recurrence Score For Prediction Of Risk Of Distant Recurrence After Endocrine Therapy„. Journal Of The National Cancer Institute, vol 108, no. 11, 2016, p. djw149
  4. Sestak, Ivana et al. „Prediction Of Chemotherapy Benefit By Endopredict In Patients With Breast Cancer Who Received Adjuvant Endocrine Therapy Plus Chemotherapy Or Endocrine Therapy Alone„. Breast Cancer Research And Treatment, vol 176, no. 2, 2019, pp. 377-386
  5. Dubsky, Peter et al. „The Endopredict Score Provides Prognostic Information On Late Distant Metastases In ER+/HER2− Breast Cancer Patients„. British Journal Of Cancer, vol 109, no. 12, 2013, pp. 2959-2964
  6. Constantinidou, Anastasia, et al. “Clinical Validation of EndoPredict in Pre-Menopausal Women with ER-Positive, HER2-Negative Primary Breast Cancer”. Clinical Cancer Research, vol. 28, no. 20, 2022, pp. 4435–4443
  7. Martin, Miguel et al. „Clinical Validation Of The Endopredict Test In Node-Positive, Chemotherapy-Treated ER+/HER2− Breast Cancer Patients: Results From The GEICAM 9906 Trial„. Breast Cancer Research, vol 16, no. 2, 2014, p. R38
  8. Simon, Richard et al. “Use Of Archived Specimens In Evaluation Of Prognostic And Predictive Biomarkers”. Journal Of The National Cancer Institute, vol 101, no. 21, 2009, pp. 1446-1452
  9. Penault-Llorca, Frederique et al. “Prognostic value of EndoPredict test in patients screened for UNIRAD, a UCBG randomized, double blind, phase III international trial evaluating the addition of *** (EVE) to adjuvant hormone therapy (HT) in women with high risk HR+, HER2- early breast cancer (eBC)“. SABCS 2021, PD-09-08 Spotlight Poster Discussion 9
  10. Sestak, Ivana et al. „Comparison Of The Performance Of 6 Prognostic Signatures For Estrogen Receptor–Positive Breast Cancer„. JAMA Oncology, vol 4, no. 4, 2018, pp. 545-553
  11. Duffy, M.J. et al. „Clinical Use Of Biomarkers In Breast Cancer: Updated Guidelines From The European Group On Tumor Markers (EGTM)„. European Journal Of Cancer, vol 75, 2017, pp. 284-298
  12. Cardoso, F. et al. „Early Breast Cancer: ESMO Clinical Practice Guidelines For Diagnosis, Treatment And Follow-Up„. Annals Of Oncology, vol 30, no. 8, 2019, pp. 1194-1220
  13. Andre, Fabrice et al. „Biomarkers For Adjuvant Endocrine And Chemotherapy In Early-Stage Breast Cancer: ASCO Guideline Update„. Journal Of Clinical Oncology, vol 40, no. 16, 2022, pp. 1816-1837